Kin­der im Krieg

Kinder im Krieg

Arti­kel 38 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bekräf­tigt Garan­tien, die das Kind im Fal­le krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen schüt­zen sol­len. Wegen der völ­ker­recht­li­chen Schwie­rig­keit die­ser Mate­rie beschrän­ken sich die Absät­ze 1 und 4 dar­auf, die Ver­trags­staa­ten auf die Ein­hal­tung der sie bin­den­den Ver­pflich­tun­gen des huma­ni­tä­ren Völ­ker­rechts zu ver­pflich­ten. Arti­kel 38 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on hat inso­fern dekla­ra­to­ri­schen Cha­rak­ter. Im

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Kin­der­sol­da­ten

Kindersoldaten

Mit dem 2. Fakul­ta­tiv­pro­to­koll zur Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on wird die Rekru­tie­rung Min­der­jäh­ri­ger geäch­tet. Es dient dem Schutz von Kin­dern in bewaff­ne­ten Kon­flik­ten und erwei­tert in die­sem Punkt die Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on. Expli­zit wird mit dem “Fakul­ta­tiv­pro­to­koll vom 12. Febru­ar 2002 zum Über­ein­kom­men über die Rech­te des Kin­des betref­fend die Betei­li­gung von Kin­der an bewaff­ne­ten

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Min­der­hei­ten­schutz

479px William Krause Wendisches Mädchen 1912 - Minderheitenschutz

In ihrem Arti­kel 30 garan­tiert die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on garan­tiert Min­der­hei­ten­rech­te für die Kin­der eth­ni­scher, reli­giö­ser oder sprach­li­cher Min­der­hei­ten. Die­se Garan­tie ent­spricht den Min­der­hei­ten­rech­ten nach Arti­kel 27 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (UN-Zivil­­pakt). Für Arti­kel 30 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ist daher vor­aus­zu­set­zen, dass eine Min­der­heit im Sin­ne des Arti­kels 27

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Nicht­dis­kri­mi­nie­rungs­klau­sel

Kinder, Freunde

Die Nicht­dis­kri­mi­nie­rungs­klau­sel des Arti­kels 2 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on gehört zu den übli­chen Bestand­tei­len inter­na­tio­na­ler Über­ein­kom­men zum Schutz der Men­schen­rech­te. Arti­kel 2 ent­spricht dar­um ähn­li­chen Bestim­mun­gen in ande­ren Ver­trags­wer­ken, ins­be­son­de­re dem Arti­kel 2 Abs. 1 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (UN-Zivil­­pakt) und dem Arti­kel 2 Abs. 2 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le

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Recht auf eine Staats­an­ge­hö­rig­keit

Kinderreisepass

Arti­kel 7 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on gibt dem Kind das Recht, eine Staats­an­ge­hö­rig­keit zu erwer­ben. Bezo­gen auf die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land kann dies nur als ein Recht auf Erwerb der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit aus­ge­legt wer­den, weil die Ver­trags­staa­ten des vor­lie­gen­den Über­ein­kom­mens nach den Grund­sät­zen des Völ­ker­rechts Rege­lun­gen nur für den Erwerb ihrer eige­nen Staats­an­ge­hö­rig­keit

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Recht auf einen Straf­ver­tei­di­ger

Landgericht Bremen

Arti­kel 37 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bekräf­tigt, dass die all­ge­mei­nen Men­schen­rechts­ga­ran­tien, die für das Straf­ver­fah­ren von Bedeu­tung sind, auch im Straf­ver­fah­ren gegen Kin­der zu beach­ten sind. Dies geschieht in der Wei­se, dass die für das Straf- und Straf­ver­fah­rens­recht wesent­li­chen Men­schen­rechts­ga­ran­tien des UN-Zivil­­pak­­tes (des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te) in Arti­kel

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Recht auf Eltern

Paulsen.eltern - Recht auf Eltern

Arti­kel 7 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on gibt dem Kind schließ­lich „soweit mög­lich” das Recht, „sei­ne Eltern zu ken­nen und von ihnen betreut zu wer­den”. Wächst das Kind bei sei­nen Eltern auf und damit inner­halb sei­ner Fami­lie, wie dies die Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on in ihren Prä­am­bel­ab­sät­zen 5 und 6 als wün­schens­wert vor­aus­setzt, ver­wirk­licht sich die­ses Recht des

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Reli­giö­se Kin­der­er­zie­hung

Erstkommunion

Beim Ver­gleich der in Arti­kel 14 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on garan­tier­ten Reli­gi­ons­frei­heit mit den in Art. 18 des UN-Zivil­­pakt gege­be­nen Par­al­lel­ga­ran­tien ergibt sich ein bedeu­ten­der Unter­schied: Arti­kel 14 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ent­hält kei­ne dem Arti­kel 18 Abs. 4 des UN-Zivil­­pak­­tes ent­spre­chen­de Bestim­mung, wonach die Pakt­staa­ten ver­pflich­tet sind, die Frei­heit der Eltern zu ach­ten, die

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Staa­ten­ver­pflich­tun­gen durch die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on

UN-Kinderrechtekonvention

Nach Arti­kel 4 Satz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on sind die Ver­trags­staa­ten gehal­ten, zur Ver­wirk­li­chung der in dem Über­ein­kom­men aner­kann­ten Rech­te “alle geeig­ne­ten Ver­­­wal­­tungs- und sons­ti­gen Maß­nah­men zu ergrei­fen”. Einer sol­chen all­ge­mei­nen Ver­pflich­tung bedarf es, weil das Über­ein­kom­men sich durch die Rati­fi­zie­rung in dem betref­fen­den Ver­trags­staat nicht von selbst ver­wirk­licht. Die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on begrün­det ledig­lich

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