Kin­der­han­del und Kinderprostitution

Mädchen

Mit dem Fakul­ta­tiv­pro­to­koll vom 25. Mai 2000 zum Über­ein­kom­men über die Rech­te des Kin­des betref­fend den Ver­kauf von Kin­dern, die Kin­der­pro­sti­tu­ti­on und die Kin­der­por­no­gra­phie haben sich die Unter­zeich­ner­staa­ten ver­pflich­tet, Kin­dern vor sexu­el­ler Aus­beu­tung und Kin­der­han­del zu schüt­zen. Dar­über hin­aus ist es durch das Fakul­ta­tiv­pro­to­koll auch mög­lich, Ver­stö­ße zu bestra­fen. Die

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Kin­des­ent­füh­rung

Mädchen

Nach Arti­kel 35 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on haben die Ver­trags­staa­ten Maß­nah­men zu ergrei­fen, um die Ent­füh­rung und den Han­del mit Kin­dern zu ver­hin­dern. Dabei ver­steht man unter einer Ent­füh­rung die Ver­brin­gung eines Kin­des mit kri­mi­nel­lem Zwang und unfrei­wil­lig an einen ande­ren Ort um es dort fest­zu­hal­ten. Zum Han­del mit Kin­dern zählt nicht

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Kin­des­wohl

Boy

Arti­kel 3 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bestimmt das Kin­des­wohl zur Leit­li­nie dar Aus­le­gung und Umset­zung des Über­ein­kom­mens. Die Bestim­mung rich­tet sich an alle Stel­len, die durch (all­ge­mein wir­ken­de) “Maß­nah­men, die Kin­der betref­fen”, dazu beru­fen sind, die völ­ker­recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen, die der Ver­trags­staat mit der Rati­fi­zie­rung des Über­ein­kom­mens über­nimmt, zu erfül­len. Außer den Gerichten,

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Mas­sen­me­di­en – Kin­der­fern­se­hen und Kinderbücher

Familienfernsehen - Massenmedien - Kinderfernsehen und Kinderbücher

Die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on beschreibt in ihrem Arti­kel 17 die Ver­pflich­tung der Ver­trags­staa­ten, Kin­der vor schäd­li­chen Ein­flüs­sen in den Medi­en zu schüt­zen. Arti­kel 17 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ist von der Über­zeu­gung getra­gen, dass der posi­ti­ve Ein­fluss der Mas­sen­me­di­en auf Kin­der grö­ßer ist als der schäd­li­che und dass dar­um eine posi­ti­ve Fas­sung der Bestimmung

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Mei­nungs­frei­heit

Mädchen

Das in Arti­kel 13 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on garan­tier­te Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung steht nicht nur dem Kind, son­dern nach Arti­kel 19 Abs. 2 und 3 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (UN-Zivil­­pakt) “jeder­mann” und damit auch Kin­dern zu. Arti­kel 13 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on hat damit eigen­stän­di­ge Bedeu­tung nur für die Staa­ten, die zwar

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Recht auf Bil­dung • Recht auf Schule

Schule

Arti­kel 28 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on pos­tu­liert das Recht des Kin­des auf Bil­dung. Das Recht auf Bil­dung ist als all­ge­mei­nes kul­tu­rel­les Men­schen­recht auch bereits in Arti­kel 13 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te (UN-Sozi­al­­pakt) ver­an­kert und von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land als Pakt­staat aner­kannt. Die­ses Recht, das nach Arti­kel 13

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Recht auf Leben

Kind

Die durch Arti­kel 6 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on begrün­de­te Ver­pflich­tung der Ver­trags­staa­ten, anzu­er­ken­nen, “dass jedes Kind ein ange­bo­re­nes Recht auf Leben hat” (“the inherent right to life”), ergibt sich auch bereits aus dem in Arti­kel 6 Abs. 1 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (UN-Zivil­­pakt) aner­kann­ten all­ge­mei­nen Men­schen­recht auf Leben. Das Über­ein­kom­men lässt

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Schutz der Iden­ti­tät des Kindes

Boy

In Arti­kel 8 ver­pflich­tet die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on die Ver­trags­staa­ten, das Recht des Kin­des auf den Schutz sei­ner “Iden­ti­tät” zu ach­ten. Die bei­spiel­haf­te Auf­zäh­lung der die Iden­ti­tät kon­sti­tu­ie­ren­den Merk­ma­le wie Staats­an­ge­hö­rig­keit, Name und gesetz­lich aner­kann­te Fami­li­en­be­zie­hun­gen ver­deut­licht, dass Arti­kel 8 in ers­ter Linie den Schutz des recht­li­chen Sta­tus des Kin­des meint. Die Aner­ken­nung der Familienangehörigkeit

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Schutz der Privatsphäre

Mädchen

Das in Arti­kel 16 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on vor­ge­se­he­ne Recht des Kin­des auf Pri­vat­le­ben ent­spricht dem jeder­mann als all­ge­mei­nes Men­schen­recht gewähr­leis­te­ten ent­spre­chen­den Recht nach Arti­kel 17 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (UN-Zivil­­pakt). Da das Kind bereits nach den Bestim­mun­gen des UN-Zivil­­pak­­tes in sei­nem Pri­vat­le­ben geschützt wird, kommt dem Artikel

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Schutz des unge­bo­re­nen Lebens

Babyfuß

Ein­ge­hend dis­ku­tiert wur­de bei den Bera­tun­gen zur Kin­der­rechts­ko­ven­ti­on, ob die vom Über­ein­kom­men vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men, ins­be­son­de­re soweit sie das “ange­bo­re­ne” Recht des Kin­des auf Leben (“inherent right to life”) betref­fen (Arti­kel 6 Abs. 1 UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on), auch zuguns­ten des noch nicht gebo­re­nen Kin­des ergrif­fen wer­den müs­sen. Vie­le der in der UN-Arbeits­­grup­­pe ver­tre­te­nen Staa­ten haben

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