Behörd­lich unter­ge­brach­te Kinder

Bundesarchiv Bild 194 0191 38 Kindergarten Kinderheim - Behördlich untergebrachte Kinder

Arti­kel 25 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on legt fest, dass ein behörd­lich unter­ge­brach­tes Kind Anspruch dar­auf hat, dass die ihm gewähr­te Behand­lung sowie alle ande­ren für sei­ne Unter­brin­gung belang­vol­len Umstän­de regel­mä­ßig über­prüft wer­den. Der Bestim­mung des Arti­kel 25 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on wird inner­staat­lich ins­be­son­de­re durch die nach dem Ach­ten Buch des Sozi­al­ge­setz­buchs vor­ge­se­he­ne Überprüfung

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Erzie­hungs­hil­fen und Kinderbetreuung

Kindergarten

Zur Gewähr­leis­tung und För­de­rung der in der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on fest­ge­leg­ten Rech­te sieht Arti­kel 18 Absatz 2 der Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on vor, dass die Ver­trags­staa­ten die Eltern und den Vor­mund in ange­mes­se­ner Wei­se bei der Erfül­lung ihrer Auf­ga­be unter­stüt­zen, das Kind zu erzie­hen, und für den Aus­bau von Insti­tu­tio­nen, Ein­rich­tun­gen und Diens­ten für die Betreu­ung von

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Erzie­hungs­zie­le • Bildungsziele

Indisches Klassenzimmer

Arti­kel 29 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on erklärt eine Rei­he von Erzie­hungs­zie­len als für die Schul­erzie­hung ver­bind­lich, die—wenngleich nicht in der­sel­ben Wei­se spezifiziert—bereits in Arti­kel 26 Abs. 2 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te pos­tu­liert und in Arti­kel 13 Abs. 1 Satz 2 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te (UN-Sozi­al­­pakt), ver­bind­lich auch für

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Kin­der­be­treu­ung für berufs­tä­ti­ge Eltern

Mädchen

Arti­kel 8 Absatz 32 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Ver­trags­staa­ten, alle geeig­ne­ten Maß­nah­men zu tref­fen, um sicher­zu­stel­len, dass Kin­der berufs­tä­ti­ger Eltern das Recht haben, die für sie in Betracht kom­men­den Kin­der­be­treu­ungs­diens­te und ‑ein­rich­tun­gen zu nut­zen. Dass berufs­tä­ti­ge Eltern das Recht haben, die für sie in Betracht kom­men­den Kin­der­be­treu­ungs­diens­te und Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen (soweit vorhanden)

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Recht auf einen ange­mes­se­nen Lebensstandard

Familienfernsehen - Recht auf einen angemessenen Lebensstandard

Arti­kel 27 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on erkennt das Recht jedes Kin­des auf einen sei­ner kör­per­li­chen, geis­ti­gen, see­li­schen, sitt­li­chen und sozia­len Ent­wick­lung  ange­mes­se­nen Lebens­stan­dard an. Das Recht auf einen ange­mes­se­nen Lebens­stan­dard ist als ein all­ge­mei­nes, jeder­mann zuste­hen­des sozia­les Men­schen­recht bereits in Arti­kel 11 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te (UN-Sozi­al­pakt)aner­kannt und

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Sozia­le Sicherheit

Geldautomat

In Arti­kel 26 pos­tu­liert die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on das Recht jedes Kin­des auf Leis­tun­gen der sozia­len Sicher­heit ein­schließ­lich der Sozi­al­ver­si­che­rung. Das sozia­le Men­schen­recht auf Zugang zur Sozi­al­ver­si­che­rung ist bereits in Arti­kel 9 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te (UN-Sozi­al­­pakt) ver­an­kert und von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land als Pakt­staat aner­kannt. Arti­kel 26

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Staat­li­che Fürsorgepflicht

Kindergarten, Kinderheim

Nach Arti­kel 3 Absatz 3 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on müs­sen die Ver­trags­staa­ten dafür Sor­ge tra­gen, daß die dem Schutz des Kin­des die­nen­den inner­staat­li­chen Nor­men von den zu ihrer Anwen­dung beru­fe­nen Insti­tu­tio­nen, Diens­ten und Ein­rich­tun­gen tat­säch­lich auch ange­wen­det wer­den. Ins­be­son­de­re sol­len sol­che Nor­men, die Aus­wir­kun­gen auf die Sicher­heit und Gesund­heit der Kin­der haben, oder die

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Staat­li­che Obhut

Eltern

Die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on geht davon aus, daß grund­sätz­lich die Fami­lie die natür­li­che Umge­bung “für das Wach­sen und Gedei­hen ihrer Mit­glie­der, ins­be­son­ders der Kin­der”, ist; dort soll den Kin­dern “der erfor­der­li­che Schutz und Bei­stand gewährt wer­den”, vgl. Prä­am­bel­ab­satz 5. Ein Kind, das nicht—oder nicht mehr—in sei­ner Fami­lie auf­wach­sen kann, ist dar­um besonders

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The­ra­pie und Rehabilitation

Kinderklinik Ortenau

Arti­kel 39 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Ver­trags­staa­ten zu Maß­nah­men, die der The­ra­pie und Reha­bi­li­ta­ti­on von Kin­dern die­nen, die als Opfer von Ver­nach­läs­si­gung, Aus­beu­tung, Miß­hand­lung, Fol­ter, unmensch­li­cher oder ernied­ri­gen­der Behand­lung oder Stra­fe oder bei bewaff­ne­ten Kon­flik­ten Scha­den an ihrer see­li­schen oder kör­per­li­chen Gesund­heit erlit­ten haben.  Mit die­ser Rege­lung sol­len die Kin­der nicht

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Unter­stüt­zung der Familie

Famile Strandferien

Arti­kel 3 Absatz 2 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bestimmt, dass die Ver­trags­staa­ten sich ver­pflich­ten, dem Kind unter Berück­sich­ti­gung der Rech­te und Pflich­ten sei­ner Eltern, sei­nes Vor­munds oder ande­rer für das Kind gesetz­lich ver­ant­wort­li­cher Per­so­nen den Schutz und die Für­sor­ge zu gewähr­leis­ten, die zu sei­nem Wohl­erge­hen not­wen­dig sind; zu die­sem Zweck tref­fen sie alle geeigneten

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