Aus­künf­te über den Ver­bleib von Familienangehörigen

Kartei

Arti­kel 9 Absatz 4 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­pflich­tet die Ver­trags­staa­ten zur Ertei­lung von Aus­künf­ten über den Ver­bleib von Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen, deren “Tren­nung” von der Fami­lie Fol­ge einer staat­lich ein­ge­lei­te­ten Maß­nah­me ist. Die Bestim­mung ist ein Reflex auf das in eini­gen Län­dern in den letz­ten Jah­ren auf­ge­tre­te­nen Pro­blem der “ver­schwun­de­nen” (d. h. ille­gal ver­schlepp­ten und

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Die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on als Mindest-Schutzstandard

UN-Kinderrechtekonvention

Nach ihrem Arti­kel 41 lässt die UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on zur Ver­wirk­li­chung der Rech­te des Kin­des bes­ser geeig­ne­te Bestim­mun­gen unbe­rührt, die im Recht eines Ver­trags­staats oder in dem für die­sen Staat gel­ten­den Völ­ker­recht ent­hal­ten sind. Arti­kel 41 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ist dem Arti­kel 23 der UN-Frau­en­­rechts­­kon­­ven­­ti­on nach­ge­bil­det. Die Bestim­mung ver­folgt, indem sie alle dem Kind

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Dis­kri­mi­nie­rung wegen der Staatsangehörigkeit

Kinderreisepass

Die Nicht­dis­kri­mi­nie­rungs­klau­sel des Arti­kels 2 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­bie­tet eine Dis­kri­mi­nie­rung u.a. wegen der Ras­se, der Haut­far­be, der Spra­che sowie der natio­na­len oder eth­ni­schen Her­kunft. Eine unter­schied­li­che Behand­lung zwi­schen Kin­dern deut­scher und frem­der Staats­an­ge­hö­rig­keit, die bei aus­län­der­recht­li­chen Maß­nah­men (z. B. Ertei­lung der Ein­­rei­­se- oder Auf­ent­halts­er­laub­nis) unver­meid­lich ist, wird dage­gen durch Artikel

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Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung

Familie verbunden

Für eine Rege­lung der Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung über die Staats­gren­zen hin­weg besteht ein beson­de­res Bedürf­nis. Denn die­ses Pro­blem stellt sich in der aus­län­der­be­hörd­li­chen Pra­xis sehr häufig—etwa dann, wenn Aus­län­der, die sich in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land auf­hal­ten, dar­auf drin­gen, dass Kin­der in das Gast­land nach­zie­hen. Bei den Ver­hand­lun­gen zu dem die Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung über

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Flücht­lings­kin­der

Flüchtling

Flücht­lings­kin­der sind beson­ders schutz­be­dürf­tig. Damit sie ihre Rech­te effek­tiv wahr­neh­men kön­nen, ver­langt Arti­kel 22 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on für sie “ange­mes­se­nen Schutz und huma­ni­tä­re Hil­fe”. Dies soll die Flücht­lings­kin­der auch zur Wahr­neh­mung der Rech­te befä­hi­gen, die in ande­ren inter­na­tio­na­len Über­ein­künf­ten über Men­schen­rech­te oder über huma­ni­tä­re Fra­gen fest­ge­legt sind, soweit sie für

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Fol­ter

Mädchen mit Teddybär

Arti­kel 37 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bekräf­tigt, dass die all­ge­mei­nen Men­schen­rechts­ga­ran­tien, die für das Straf­ver­fah­ren von Bedeu­tung sind, auch im Straf­ver­fah­ren gegen Kin­der zu beach­ten sind. Dies geschieht in der Wei­se, dass die für das Straf- und Straf­ver­fah­rens­recht wesent­li­chen Men­schen­rechts­ga­ran­tien des UN-Zivil­­pak­­tes (des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te) in Arti­kel 37

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Frei­heits­stra­fen

Landgericht Bremen

Arti­kel 37 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bekräf­tigt, dass die all­ge­mei­nen Men­schen­rechts­ga­ran­tien, die für das Straf­ver­fah­ren von Bedeu­tung sind, auch im Straf­ver­fah­ren gegen Kin­der zu beach­ten sind. Dies geschieht in der Wei­se, dass die für das Straf- und Straf­ver­fah­rens­recht wesent­li­chen Men­schen­rechts­ga­ran­tien des UN-Zivil­­pak­­tes (des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te) in Arti­kel 37

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Geburts­re­gis­ter

Geburtsurkunde

Arti­kel 7 Absatz 1 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on gewährt dem Kind bestimm­te im Zusam­men­hang mit sei­ner Geburt beson­ders wich­ti­ge Rech­te. So ist das Kind – wie dies schon in Arti­kel 24 Abs. 2 des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (UN-Zivil­­pakt) vor­ge­se­hen ist, unver­züg­lich nach sei­ner Geburt in ein Regis­ter ein­zu­tra­gen. Mit die­ser Eintragung

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Gedanken‑, Gewis­sens- und Religionsfreiheit

Thailand buddhistische Mönche

Das in Arti­kel 14 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on ver­an­ker­te Recht des Kin­des auf Gedanken‑, Gewis­­sens- und Reli­gi­ons­frei­heit wie­der­holt im wesent­li­chen das in Arti­kel 18 des UN-Zivil­­pak­­tes ver­bürg­te all­ge­mei­ne Men­schen­recht auf Gedanken‑, Gewis­­sens- und Reli­gi­ons­frei­heit. Arti­kel 14 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on hat damit eigen­stän­di­ge Bedeu­tung nur für die Staa­ten, die zwar Ver­trags­staa­ten der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on sind,

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Jugend­straf­voll­zug

Landgericht Bremen

Arti­kel 37 der UN-Kin­­der­­rechts­­kon­­ven­­ti­on bekräf­tigt, dass die all­ge­mei­nen Men­schen­rechts­ga­ran­tien, die für das Straf­ver­fah­ren von Bedeu­tung sind, auch im Straf­ver­fah­ren gegen Kin­der zu beach­ten sind. Dies geschieht in der Wei­se, dass die für das Straf- und Straf­ver­fah­rens­recht wesent­li­chen Men­schen­rechts­ga­ran­tien des UN-Zivil­­pak­­tes (des Inter­na­tio­na­len Pak­tes über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te) in Arti­kel 37

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