Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Therapie und Rehabilitation

Kinder SchattenschnittArtikel 39 der UN-Kinder­recht­skon­ven­tion verpflichtet die Ver­tragsstaat­en zu Maß­nah­men, die der Ther­a­pie und Reha­bil­i­ta­tion von Kindern dienen, die als Opfer von Ver­nach­läs­si­gung, Aus­beu­tung, Mißhand­lung, Folter, unmen­schlich­er oder erniedri­gen­der Behand­lung oder Strafe oder bei bewaffneten Kon­flik­ten Schaden an ihrer seel­is­chen oder kör­per­lichen Gesund­heit erlit­ten haben.

 

Artikel 39
Die Ver­tragsstaat­en tre­f­fen alle geeigneten Maß­nah­men, um die physis­che und psy­chis­che Gene­sung und die soziale Wiedere­ingliederung eines Kindes zu fördern, das Opfer irgen­dein­er Form von Ver­nach­läs­si­gung, Aus­beu­tung oder Mißhand­lung, der Folter oder ein­er anderen Form grausamer, unmen­schlich­er oder erniedri­gen­der Behand­lung oder Strafe oder aber bewaffneter Kon­flik­te gewor­den ist. Die Gene­sung und Wiedere­ingliederung müssen in ein­er Umge­bung stat­tfind­en, die der Gesund­heit, der Selb­stach­tung und der Würde des Kindes förder­lich ist.

Inner­staatlich entspricht diesen Anforderun­gen ins­beson­dere § 5 SGB I. Auch auf die Hil­fen zur Erziehung nach dem
Acht­en Buch des Sozialge­set­zbuchs ist in diesem Zusam­men­hang hinzuweisen.