Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Recht auf einen Namen

2 JungenDas Kind hat von Geburt an ein Recht auf einen eigenen Namen, Art. 7 Abs. 1 UN-Kinderrechtskonvention.

Das in der UN-Kinderrechtskonvention vorgesehene Recht des Kindes auf einen Namen „von Geburt an“ wird in Deutschland im allgemeinen dadurch verwirklicht, daß bei der Anzeige der Geburt eines Kindes auch dessen Vorname und Familienname angegeben werden müssen, § 21 Nr. 4 PStG. Kann der Anzeigende die Vornamen des Kindes nicht angeben, so müssen sie binnen Monatsfrist angezeigt werden, § 22 PStG. Notfalls — bei Findelkindern und bei Kindern mit nicht feststellbarem Personenstand — werden Vor- und Familiennamen des Kindes behördlich von Amts wegen festgesetzt, §§ 25, 26 PStG. Der Familienname des Kindes ergibt sich im übrigen aus dem Gesetz (§§ 1616, 1617 BGB).

Artikel 7
(1) Das Kind … hat das Recht auf einen Namen von Geburt an….

(2) Die Vertragsstaaten stellen die Verwirklichung dieser Rechte im Einklang mit ihrem innerstaatlichen Recht und mit ihren Verpflichtungen aufgrund der einschlägigen internationalen Übereinkünfte in diesem Bereich sicher…