Gedanken‑, Gewis­sens- und Reli­gi­ons­frei­heit

Thailand buddhistische Mönche

Das in Arti­kel 14 der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on ver­an­ker­te Recht des Kin­des auf Gedanken‑, Gewis­sens- und Reli­gi­ons­frei­heit wie­der­holt im wesent­li­chen das in Arti­kel 18 des UN-Zivil­pak­tes ver­bürg­te all­ge­mei­ne Men­schen­recht auf Gedanken‑, Gewis­sens- und Reli­gi­ons­frei­heit.

Arti­kel 14 der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on hat damit eigen­stän­di­ge Bedeu­tung nur für die Staa­ten, die zwar Ver­trags­staa­ten der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on sind, ohne zugleich auch Ver­trags­staa­ten des UN-Zivil­pakts zu sein.

Arti­kel 14
(1) Die Ver­trags­staa­ten ach­ten das Recht des Kin­des auf Gedanken‑, Gewis­sens- und Reli­gi­ons­frei­heit.

(2) Die Ver­trags­staa­ten ach­ten die Rech­te und Pflich­ten der Eltern und gege­be­nen­falls des Vor­munds, das Kind bei der Aus­übung die­ses Rechts in einer sei­ner Ent­wick­lung ent­spre­chen­den Wei­se zu lei­ten.

(3) Die Frei­heit, sei­ne Reli­gi­on oder Welt­an­schau­ung zu bekun­den, darf nur den gesetz­lich vor­ge­se­he­nen Ein­schrän­kun­gen unter­wor­fen wer­den, die zum Schutz der öffent­li­chen Sicher­heit, Ord­nung, Gesund­heit oder Sitt­lich­keit oder der Grund­rech­te und ‑frei­hei­ten ande­rer erfor­der­lich sind.

Beim Ver­gleich der in der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on mit den im UN-Zivil­pakt gege­be­nen Par­al­lel­ga­ran­tien ergibt sich nur ein bedeu­ten­der Unter­schied, die­ser betrifft die reli­giö­se Kin­der­er­zie­hung.

Sie sind derzeit offline!