Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Die UN-Kinderrechtskonvention als Mindest-Schutzstandard

UNICEF.logoNach ihrem Artikel 41 lässt die UN-Kinder­recht­skon­ven­tion zur Ver­wirk­lichung der Rechte des Kindes bess­er geeignete Bes­tim­mungen unberührt, die im Recht eines Ver­tragsstaats oder in dem für diesen Staat gel­tenden Völk­er­recht enthal­ten sind.

Artikel 41 der UN-Kinder­recht­skon­ven­tion ist dem Artikel 23 der UN-Frauen­recht­skon­ven­tion nachge­bildet. Die Bes­tim­mung ver­fol­gt, indem sie alle dem Kind noch gün­stigere Regelun­gen im inner­staatlichen Recht und in inter­na­tionalen Verträ­gen unberührt lässt, eine Ten­denz, die sich in inter­na­tionalen Verträ­gen zum Schutz der Men­schen­rechte auch son­st find­et: der Schutz­s­tan­dard soll ange­hoben und nicht ver­min­dert wer­den.

Auch die Europäis­che Men­schen­recht­skon­ven­tion ken­nt (in Artikel 60 EMRK) eine solche Schutzk­lausel.