Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Die Kinderrechtskonvention und der UN-Menschenrechtskodex

StrichzeichnungDie UN-Kinder­erecht­skon­ven­tion ist ein Aus­druck des Bestrebens, den Schutz der Men­schen­rechte in völk­er­rechtlichen Verträ­gen zu kod­i­fizieren und damit auf Dauer in einem Nor­menge­flecht inter­na­tionaler Bindun­gen immer fes­ter zu ver­ankern.

Dieses seit der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte vom 10. Dezem­ber 1948 beherrschende The­ma der inter­na­tionalen Men­schen­recht­spoli­tik hat mit­tler­weile dazu geführt, dass eine Vielzahl von Men­schen­rechtsverträ­gen in Kraft treten kon­nte, unter denen die Men­schen­rechtspak­te der Vere­in­ten Natio­nen vom 19. Dezem­ber 1966, näm­lich der Inter­na­tionale Pakt über bürg­er­liche und poli­tis­che Rechte und der Inter­na­tionale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kul­turelle Rechte neben den all­ge­meinen Verträ­gen zum Schutz der Men­schen­rechte mit regionalem Gel­tungsanspruch — z. B. die Europäis­che Kon­ven­tion zum Schutze der Men­schen­rechte und Grund­frei­heit­en vom 4. Novem­ber 1950 (EMRK) beson­dere Erwäh­nung ver­di­enen.

Schon frühzeit­ig sind diese Verträge, die einen Kat­a­log all­ge­mein­er Men­schen­rechte garantieren, um andere Obereinkom­men ergänzt wor­den, denen es um die Regelung spez­i­fis­ch­er Men­schen­recht­sprob­leme geht (z. B. um die Bekämp­fung der Rassendiskri­m­inierung) oder die sich der Men­schen­rechte bes­timmter, beson­ders schutzbedürftiger Grup­pen annehmen, z. B. der Flüchtlinge, der Inhaftierten oder von Frauen. In diesen Rah­men fügt sich auch die UN-Kinder­recht­skon­ven­tion ein, die der beson­deren Lage von Kindern und Jugendlichen und ihrer sich daraus ergeben­den Schutzbedürftigkeit Rech­nung tra­gen soll.