Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Behördlich untergebrachte Kinder

Bundesarchiv/Hans Lachmann194-0191-38/CC-BY-SA

Artikel 25 der UN-Kinder­recht­skon­ven­tion legt fest, dass ein behördlich unterge­bracht­es Kind Anspruch darauf hat, dass die ihm gewährte Behand­lung sowie alle anderen für seine Unter­bringung belangvollen Umstände regelmäßig über­prüft wer­den.

Der Bes­tim­mung des Artikel 25 der UN-Kinder­recht­skon­ven­tion wird inner­staatlich ins­beson­dere durch die nach dem Acht­en Buch des Sozialge­set­zbuchs vorge­se­hene Über­prü­fung der Pflegeper­son (§ 37 Abs. 3 SGB VIII), bei pri­vat vere­in­barten Pflegev­er­hält­nis­sen durch die Pflegekinder­auf­sicht (§ 44 SGB VIII) und bei Heimen und anderen Ein­rich­tun­gen durch die örtliche Prü­fung (§ 46 SGB VIII) entsprochen.

 

Artikel 25
Die Ver­tragsstaat­en erken­nen an, dass ein Kind, das von den zuständi­gen Behör­den wegen ein­er kör­per­lichen oder geisti­gen Erkrankung zur Betreu­ung, zum Schutz der Gesund­heit oder zur Behand­lung unterge­bracht wor­den ist, das Recht hat auf eine regelmäßige Über­prü­fung der dem Kind gewährten Behand­lung sowie aller anderen Umstände, die für seine Unter­bringung von Belang sind.